Veranstaltungen

Sonderveranstaltungsreihe zum 400 jährigen Jubiläum des Bürgerschießens in Hoya

4.11.22, 18.30 h im Heimatmuseum :

Andreas Ruh

Der Papagei auf der Stange. Die Anfänge des Bürgerschießens.

Damit die Bürger nicht als "Spießbürger", d.h. mit rückständiger Waffe - dem Spieß-, auf der Stadtbefestigung die Stadt verteidigen, regten die Landesherren im 16. Jahrhundert Schießwettbewerbe mit Büchsen an. Diese Wettbewerbe gab es auch in Hoya. Geschossen wurde aber am Anfang der Tradition des Bürgerschießens nicht auf eine Scheibe, sondern auf einen hölzernen Papagei. Dem Gewinner winkten Belohnungen und anschließend wurde ausgiebig gefeiert.

9.12.22, 18.30 h im Heimatmuseum:

Dr. Jan Witte

Das lange Verbot der Bürgerschießen im 18 Jhd. Und warum die Tradition trotzdem überlebte.

Dass Bürger bewaffnet sind, das war nicht ungefährlich. daher wurde das Bürgerschießen zeitweise von eigener und in Besatzungszeiten von fremder Obrigkeit verboten, um Unsinn oder womöglich Aufstände zu verhindern.

10.2.23, 18.30h im Vereinsheim des Musikzuges:

Elfriede Hornecker

Das Bürgerschießen im Spiegel des Hoyaer Wochenblatts.

Im 19. und 20. Jahrhundert berichtet das Hoyaer Wochenblatt teils launig teils bierernst über die Planungen und den Ablauf des Bürgerschießens.

10.3.23, 18.30h im Heimatmuseum:

Thomas Stukenborg

Militär und Bier. Eine erstaunliche Symbiose in Hoya.

Das Biertrinken war in der Tradition des Bürgerschießens ebenso wichtig, wie der Wettbewerb der Bürgerschützen. Wenn so ein Schießwettbewerb attraktiv sein sollte, dann durfte Bier nicht fehlen. Das wusste auch die Obrigkeit und spendierte reichlich. Aber möglicht erst nach dem Schießen.

14.4.23, 18.30 h im Heimatmuseum:

Harald Jüttner

Die Bürgervereine nach ihrer Neugründung 1953 bis heute.

Im Dritten Reich wurden die Viertelsvereine in Hoya aufgelöst und wie alle gesellschaftlichen Gruppen gleichgeschaltet, das Bürgerschießen unterblieb. Erst nach dem Krieg wurde es wiederbelebt und die Bürgervereine neu ins Leben gerufen.



Archiv:

15. Mai 2022 Internationaler Museumstag

Am 15. Mai findet wieder der Internationale Museumstag statt. Passend zur aktuellen Gaststätten-Ausstellung bietet das Heimatmuseum Grafschaft Hoya eine besondere Führung an: Der Hoyaer Gastwirt, Gastwirtssohn und Kneipenkenner Hans Soltau nimmt die Besucher mit zu seinem Rundgang „ Menschen, Marotten, Anekdoten: Hoyas Gastwirte und ihre Kundschaft“. Unterstützt wird er von dem ehemaligen Stadtarchivar Henry Meyer, der sich viel mit der Gaststättengeschichte Hoyas beschäftigt hat. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an den Erinnerungen an Hoyas Kneipen und Gaststätten zu beteiligen.

Gleichzeitig werden Skulpturen des im letzten Jahr verstorbenen Hoyaer Bildhauers Norbert Thoss zu sehen sein. Dies ist einer Initiative des Kulturkreis Grafschaft Hoya e.V. zu verdanken, der zum 22. Mai das Picknick im Park organisiert. Dann werden die Skulpturenreihen im Außenbereich vervollständigt sein.

Öffnungszeiten am 15. Mai: 15-18 Uhr; Führung ab 16 Uhr

22. Mai. 2022 Picknick im Park

Öffnungszeiten 11:00 - 18:00 Uhr

mit Skulpturen des Bildhauers Norbert Thoss